Akupunktur – Arbeiten mit dem Netz der Meridiane
Gemeinsam betrachten wir Ihre Situation aus Sicht der TCM
Akupunktur Langenhagen: Die Therapie mit den feinen Nadeln ist eine der ältesten Behandlungsmethoden der Menschheit – sie wird seit mehr als 2000 Jahren in unterschiedlichen ostasiatischen Kulturen angewendet.
Akupunktur ist eingebettet in ein philosophisch-medizinisches System, in dem Gesundheit als dynamisches Gleichgewicht dieser Kräfte und Funktionskreise betrachtet wird.
Störungen durch innere und äußere Einflüsse wie Klima, Emotionen oder Lebensstil werden als Blockaden oder Fehlverteilungen der Lebensenergie verstanden, die sich in vielfältigen Symptomen äußern können.

Naturwissenschaftlich ist die Wirkung von Akupunktur nicht belegt.
Die therapeutischen Erfolge sind allerdings umstritten und werden kontrovers diskutiert. Kritiker bemängeln vor allem die schwache bzw. inkonsistente Studienlage, methodische Probleme der Forschung und die naturwissenschaftlich nicht belegbaren Grundannahmen der TCM (Meridiane, Qi). Viele argumentieren, dass der größte Teil der beobachteten Effekte auf Placebo- und Kontextfaktoren zurückzuführen sei – also Erwartung, Zuwendung und Setting statt spezifischer Nadelwirkung.
Einige Anwendungen werden mittlerweile aber von den gesetzlichen Kassen bezahlt, und Akupunktur wird in vielen Ländern der Welt angewendet.
Die Meridiane – eine Art U-Bahnnetz im Körper
Um zu verstehen, wie Akupunktur funktionieren soll, muss man sich vorstellen, der Körper wäre von einem Netz aus Energieleitbahnen durchzogen, den sog. Meridianen. Dies können Sie sich wie das U-Bahn-System einer Stadt vorstellen, und der dort fließende Strom entspricht der Lebensenergie, die sich entlang der Meridiane bewegt. Die Akupunkturpunkte sind in der Metapher die Haltestellen.
Die zwölf Hauptmeridiane sind (jeweils paarweise) bestimmten Organen und Funktionskreisen zugeordnet und sollen sich symmetrisch auf der linken und rechten Körperhälfte befinden. Dazu gehören unter anderem der Lungen-, Magen-, Herz-, Blasen- und der Leber-Meridian.
Die acht Sondermeridiane sollen als übergeordnete Energiespeicher dienen und meist quer zu den Hauptbahnen fließen. Die bekanntesten sind das Lenkergefäß (hinten entlang der Wirbelsäule) und das Konzeptionsgefäß (vorn entlang der Körpermitte).


Eine Akupunktur-Anwendung dauert meist 20-30 Minuten.
In einer Akupunktursession besprechen wir zunächst Ihre Beschwerden. Sodann dürfen Sie sich auf eine bequeme Liege legen und ich ermittle über Ihren Puls, welche Akupunkturpunkte ich entsprechend zum Thema mit den dünnen Nadeln behandle.
Die Nadeln verbleiben 20-30 Minuten in der Haut, und Sie können während dieser Zeit einfach entspannen.