TCM-Ernährung: Ein anderer Blick auf Verdauungsprobleme und Erschöpfung
Obwohl Sie „eigentlich“ gesund essen, kommt Ihnen Ihr Bauch gebläht vor, Sie fühlen sich voll oder haben einen empfindlichen Magen?
Nach dem Essen fühlen Sie sich müde und antriebslos, anstatt genährt und energiegeladen?
Sie wünschen sich, Ihre Verdauung zu beruhigen und suchen nach einer Ernährungsweise, die Ihren Heißhunger, Schwankungen im Energielevel und dieses ständige „Vollsein“ besser in Balance bringt?
Sie fänden es toll, wenn Sie durch eine Ernährungsumstellung auch etwas gegen Ihre ständige innere Unruhe, Nervosität oder Einschlafprobleme tun könnten?
Die Ernährungslehre nach TCM hat das Ziel, die Balance im Körper durch eine ausgewogene Ernährung zu fördern und alle Organe miteinzubeziehen.

Die Prinzipien der TCM Ernährung
Yin/Yang: Zwei entgegengesetzte Kräfte Yin (Blut/Flüssigkeit) und Yang (Lebensenergie/Qi) müssen in Balance sein.
Die fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser), die mit verschiedenen Organen und Funktionen verbunden sind, werden berücksichtigt.
Die TCM Ernährung zielt darauf ab das Qi (Lebensenergie) im Körper aufzubauen und zu regulieren.
Wie Sie mit kleinen Veränderungen beim Essen Ihre Verdauung entlasten.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Ernährung als das Fundament für eine gute Gesundheit und Wohlbefinden betrachtet.
In der westlichen Ernährungslehre befasst man sich mit den Inhaltsstoffen und Kalorien, in der TCM Ernährungslehre spielen die thermische Wirkung der Nahrungsmittel sowie die Geschmacksrichtung des Lebensmittels eine zentrale Rolle. Hier richtet man sich nach dem Rhythmus der Natur.
Ein Beispiel: Mandarinen und Orangen werden bei uns in Deutschland hauptsächlich im Winter konsumiert.
Dieses Obst wächst in warmen Gebieten, hat aber eine kühlende Wirkung auf den Körper und sollte in der kalten Jahreszeit nicht oft gegessen werden. Im Winter sollte man besser warme Kost zu sich nehmen und Lebensmittel auswählen, die eine wärmende Wirkung haben, um die Energie (Qi) des Körpers stabil zu halten.